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Nachschlagewerk

Glossar: Begriffe rund um Preise und Rabatte

30 Begriffe, die auf Produktseiten, in Rabatt-Bannern und in unseren eigenen Texten immer wieder auftauchen — hier kurz erklärt. Für tiefere Hintergründe verweist jeder Eintrag auf den passenden Artikel in unserem Ratgeber oder auf unsere Saison-Seiten; wie wir Preise zeigen, steht in der Methodik.

UVP

Die unverbindliche Preisempfehlung: eine Zahl, die der Hersteller eines Produkts vorschlägt — meist einmalig zum Marktstart. „Unverbindlich“ bedeutet ausdrücklich, dass kein Händler sich daran halten muss. Weil eine UVP über Jahre unverändert bleiben kann, während sich der reale Marktpreis längst verschoben hat, taugt sie nur begrenzt als Maßstab für einen aktuellen Rabatt. Ein Vergleich mit der UVP ist außerdem keine Preisermäßigung im Sinne der 30-Tage-Regel; ob er irreführend ist, hängt vom Einzelfall ab. Schlaue Lady zeigt deshalb keine UVP an. Ausführlich erklärt in UVP verstehen.

Streichpreis

Ein durchgestrichener Vergleichspreis neben einem aktuellen, meist niedrigeren Preis. Anders als eine UVP stammt ein Streichpreis in der Regel vom Händler selbst und bezieht sich auf einen früheren eigenen Verkaufspreis. Ohne erkennbaren Zeitbezug ist ein Streichpreis schwer zu prüfen. Sinnvoll ist die Frage, ob der durchgestrichene Preis jemals über längere Zeit tatsächlich verlangt wurde. Ein schneller Selbst-Check: Notiere dir den Preis einige Tage vor einer Aktion (oder lege den Artikel auf die Wunschliste) und vergleiche ihn dann. Mehr dazu in Fake-Rabatte erkennen.

30-Tage-Regel

Der niedrigste Gesamtpreis, den ein Händler in den 30 Tagen vor einer beworbenen Preisermäßigung selbst verlangt hat. Die Angabe ist in Deutschland nach § 11 PAngV bei Preisermäßigungen grundsätzlich Pflicht des Händlers und soll künstlich aufgeblähte Mondpreise erschweren. Sie ist keine Garantie dafür, dass es insgesamt keinen niedrigeren Preis gab — nur ein Bezugspunkt aus der jüngeren Vergangenheit. Für Ausnahmen und Sonderfälle gilt der Gesetzestext, und eine Rechtsberatung ersetzt dieser Eintrag nicht. Wie du eine Aktion mit eigenen Zahlen durchrechnest, zeigt der Rabatt-Check; ausführlich erklärt in Streichpreise und die 30-Tage-Regel.

Buybox

Der Kaufen-Button auf einer Amazon-Produktseite, über den die meisten Bestellungen abgewickelt werden — dahinter kann Amazon selbst stehen oder einer von mehreren Marketplace-Verkäufern, die dasselbe Produkt anbieten. Welcher Verkäufer die Buybox gerade hält, kann wechseln, unter anderem abhängig von Preis, Versandzeit und Verkäuferbewertung. Wichtig für dich: Der Verkäufer in der Buybox ist dein Vertragspartner. Wie du ein Anbieterprofil einschätzt, steht in Verkäufer auf Marktplätzen prüfen; siehe auch den Eintrag Marketplace.

Preisverlauf

Die Entwicklung eines Produktpreises über die Zeit, dargestellt als Abfolge einzelner, datierter Messpunkte. Ein Preisverlauf zeigt mehr als eine einzelne Preisangabe: Er macht sichtbar, ob ein aktueller Preis wirklich ungewöhnlich niedrig ist oder dem entspricht, was ohnehin regelmäßig aufgerufen wird. Schlaue Lady selbst zeigt aus lizenzrechtlichen Gründen (Amazon Creators API) keinen eigenen Preisverlauf, sondern nur den zuletzt abgerufenen Preis mit Datum und Uhrzeit. Wo du trotzdem einen Verlauf findest und wie du dir selbst einen aufbaust, steht in Preisverlauf selbst prüfen.

Deal / Preistipp

Bei der Schlauen Lady ein Produkt, für das Amazon in der API eine Ersparnis von mindestens 5 % gegenüber seinem eigenen Vergleichswert ausweist — eine Angabe von Amazon, nicht von uns berechnet. Wir zeigen dabei weder eine Prozentzahl noch eine UVP, sondern nur den aktuellen Preis mit Stand-Zeitstempel, weil sich Amazons Vergleichswert nicht verlässlich als echte Hersteller-UVP prüfen lässt. Ein „Preistipp“ ist damit ein Hinweis zum Nachsehen und kein Beleg für einen echten Rabatt. Wie du das selbst prüfst, zeigt der Rabatt-Check; Details stehen in der Methodik.

PAngV

Die Preisangabenverordnung — ein deutsches Gesetz, das unter anderem regelt, wie Preise und Preisermäßigungen gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern angegeben werden müssen. Bekanntester Teil in diesem Zusammenhang ist § 11, die sogenannte 30-Tage-Regel bei beworbenen Preisermäßigungen. Die Verordnung richtet sich an Händler, nicht an reine Preisvergleichs- oder Beobachtungsdienste. Ausführlich erklärt in Streichpreise und die 30-Tage-Regel.

Grundpreis

Der Preis pro Mengeneinheit (etwa pro 100 Gramm, Liter oder Stück), der bei vielen Waren nach der Preisangabenverordnung zusätzlich zum Gesamtpreis angegeben werden muss. Der Grundpreis macht unterschiedliche Packungsgrößen desselben oder ähnlicher Produkte vergleichbar — ein niedrigerer Gesamtpreis kann bei genauerem Hinsehen trotzdem der teurere Grundpreis sein, wenn die Packung entsprechend kleiner ausfällt. Ein Blick auf den Grundpreis lohnt sich deshalb gerade bei Sonderposten mit wechselnden Füllmengen. Zwei Packungen rechnest du im Grundpreis-Rechner gegeneinander; warum kleine Größen oft schlechter abschneiden, zeigt Reisegrößen und Minis: Lohnen sie sich?.

Prime Day

Ein von Amazon selbst ausgerufener Aktionstag (inzwischen meist über mehrere Tage), der meist im Sommer stattfindet und sich an Amazon-Prime-Mitglieder richtet; Amazon veranstaltet inzwischen auch weitere Prime-Aktionen im Jahr, deren Termine Amazon selbst festlegt. Wie bei anderen Aktionsterminen gilt auch hier: Nicht jeder beworbene Rabatt ist automatisch der niedrigste Preis des Jahres für ein bestimmtes Produkt. Mehr zu wiederkehrenden Preismustern im Jahresverlauf steht in Wann sinken Preise bei Amazon?, eine Terminübersicht im Sale-Kalender.

Black Friday

Der Freitag nach dem US-amerikanischen Thanksgiving-Fest (2026: 27. November), seit Jahren auch im deutschsprachigen Onlinehandel ein viel genutzter Aktionstag. In der Praxis ziehen viele Händler ihre Rabatte inzwischen über eine ganze „Black Week“ oder den direkt folgenden Cyber Monday. Datum, Hintergrund und wie du echte Rabatte erkennst, stehen auf unserer Seite Black Friday.

Retoure / Widerruf

Die Retoure ist die praktische Rücksendung einer Bestellung, der Widerruf die rechtliche Erklärung, den Vertrag nicht mehr haben zu wollen. Beides fällt oft zusammen, ist aber nicht dasselbe: Eine Rücksendung allein ist nicht in jedem Fall ein Widerruf, und bei vielen Händlern gibt es zusätzlich freiwillige Rückgabefristen. Wer die Rücksendekosten trägt, hängt davon ab, worüber der Händler informiert hat. Das unterscheidet sich von der Gewährleistung, die nur bei einem tatsächlichen Mangel greift. Ausführlich erklärt, inklusive der Unterschiede zur Garantie, in Retoure und Gewährleistung: Basics.

Blitzangebot

Ein zeitlich eng begrenztes Angebot, oft mit Countdown-Anzeige und begrenzter Stückzahl beworben. Manche Blitzangebote sind echt befristet und tatsächlich mengenmäßig begrenzt, andere setzen vor allem auf die psychologische Wirkung von Zeitdruck, ohne dass sich am eigentlichen Preis oder Bestand viel ändert. Ein Blick auf den Preis am Folgetag zeigt oft, welcher Fall vorliegt — mehr dazu in Impulskäufe vermeiden.

Preisfehler

Ein sichtbar falscher, meist deutlich zu niedriger Preis, der auf einen technischen Fehler oder ein Versehen bei der Preispflege zurückgeht statt auf eine gewollte Rabattaktion. Auch nach einer Bestellbestätigung besteht dabei in aller Regel kein automatischer Anspruch auf Lieferung zu diesem Preis. Ausführlich und ehrlich erklärt in Preisfehler: Was gilt, was nicht.

Versand durch Amazon (FBA)

„Versand durch Amazon“ (oft mit dem Kürzel FBA — Fulfillment by Amazon — bezeichnet) beschreibt nur die Logistik: Die Ware liegt in einem Amazon-Lager und wird von dort verschickt, unabhängig davon, wer tatsächlich verkauft. Verkäufer bleibt trotzdem der jeweilige Drittanbieter, der auf der Produktseite unter „Verkauf durch“ genannt wird — er ist dein Vertragspartner, nicht Amazon. Lieferzeit und Rückgabebedingungen können sich von Amazon-eigenen Angeboten unterscheiden; maßgeblich ist, was auf der Angebotsseite steht. Wie du das Anbieterprofil eines Drittanbieters vor dem Kauf einschätzt, steht in Verkäufer auf Marktplätzen prüfen.

Coupon

Ein anklickbarer Rabatt-Haken direkt auf einer Amazon-Produktseite, meist unter dem Preis platziert. Anders als ein Gutscheincode wird ein Coupon nicht separat eingegeben, sondern per Klick aktiviert — der Nachlass zieht sich dann automatisch beim Checkout vom Preis ab, sofern die jeweiligen Teilnahmebedingungen erfüllt sind. Ob sich ein Coupon mit anderen Rabattwegen kombinieren lässt, steht in den jeweiligen Teilnahmebedingungen. Die sinnvolle Reihenfolge beim Stapeln mehrerer Rabattwege erklärt Gutscheine und Cashback kombinieren.

Spar-Abo

Eine Amazon-Funktion, bei der ein Produkt in selbst gewählten Abständen automatisch wiederkehrend geliefert wird — dafür gibt es meist einen zusätzlichen Rabatt gegenüber dem Einzelkauf. Nach Amazons Angaben lässt sich ein Spar-Abo vor der nächsten Lieferung ändern oder beenden; die aktuellen Bedingungen stehen bei Amazon. Sinnvoll ist es vor allem bei Produkten mit echtem, regelmäßigem Verbrauch, etwa Drogerie- oder Haushaltsartikeln — bei nur gelegentlich benötigten Produkten häufen sich sonst ungenutzte Vorräte an, trotz Rabatt kein echter Vorteil. Mehr zur Kombination mit anderen Rabattwegen in Gutscheine und Cashback kombinieren.

Cashback

Eine nachträgliche Rückvergütung auf einen Einkauf, ausgezahlt über ein Cashback-Portal. Technisch steckt dahinter ein Partnerprogramm zwischen Portal und Händler: Klickst du über das Portal zum Shop weiter und kaufst dort, erhält das Portal eine Provision, von der es dir einen Teil gutschreibt. Voraussetzung ist, dass dieser Klickweg auch tatsächlich erfasst wird — ein zwischenzeitlicher Seitenwechsel oder ein direkt gespeichertes Lesezeichen kann das unterbrechen. Höhe, Wartezeit und Mindestauszahlungsbeträge unterscheiden sich je nach Anbieter. Ausführlich erklärt in Gutscheine und Cashback kombinieren.

Mondpreis

Ein Vergleichspreis, der zwar irgendwann real existiert hat, aber so hoch angesetzt oder so lange her ist, dass ein daneben beworbener Rabatt künstlich groß wirkt. Klassisches Beispiel ist eine Jahre alte, seither unveränderte UVP, die dem tatsächlichen Marktpreis längst nicht mehr entspricht. Bei einer beworbenen Preisermäßigung soll die 30-Tage-Regel solche Fälle erschweren, weil als Bezugspreis der niedrigste Preis der letzten 30 Tage anzugeben ist. Ob eine konkrete Werbung unzulässig ist, kann im Einzelfall nur ein Gericht klären. Wie du Mondpreise selbst erkennst, steht in Fake-Rabatte erkennen.

Amazon Warehouse / Retourenkauf

Ein eigener Amazon-Bereich für retournierte, generalüberholte oder anderweitig nicht mehr fabrikneue Artikel, meist mit eigener Zustandsstufe gekennzeichnet (etwa „Wie neu“ bis „Akzeptabel“) und entsprechendem Preisnachlass gegenüber dem Neupreis. Das Produkt selbst muss dabei keinen Mangel haben — häufige Gründe sind eine beschädigte Verpackung, ein früherer Rückversand oder ein ehemaliges Vorführmodell. Die genaue Zustandsbeschreibung auf der jeweiligen Angebotsseite zählt dabei mehr als der grobe Stufenname. Auch bei Warehouse-Käufen gelten Widerrufsrecht und Gewährleistung grundsätzlich weiter. Ausführlich erklärt in Amazon Warehouse & Outlet: gebraucht kaufen.

MHD & PAO

Zwei unterschiedliche Haltbarkeitsangaben auf Kosmetik- und Pflegeprodukten. Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) ist ein festes Datum, bis zu dem der ungeöffnete Artikel bei sachgemäßer Lagerung seine Eigenschaften behält; bei Kosmetik ist es nicht für jedes Produkt angegeben. Das PAO-Symbol („Period after Opening“, ein kleines Tiegel-Symbol mit einer Zahl, etwa „12M“) gibt zusätzlich an, wie viele Monate ein Produkt nach dem Öffnen empfohlen genutzt werden sollte — unabhängig vom MHD. Bei reduzierten Sonderposten lohnt sich ein Blick auf beide Angaben, weil ein niedriger Preis oft einen harmlosen Grund wie einen Verpackungswechsel hat. Mehr dazu in Haltbarkeit und INCI bei Beauty-Sonderposten.

Widerrufsrecht

Das gesetzliche Recht, einen Online-Kauf innerhalb einer bestimmten Frist ohne Angabe von Gründen rückgängig zu machen — bei Bestellungen im Internet (Fernabsatzverträgen) beträgt die gesetzliche Regelfrist 14 Tage (§ 355 BGB); bei Waren beginnt sie grundsätzlich mit dem Erhalt (§ 356 BGB). Der Widerruf muss innerhalb der Frist erklärt werden, die Rücksendung folgt danach. Es gibt allerdings Ausnahmen, etwa bei entsiegelter Kosmetik aus Hygienegründen oder bei eindeutig personalisierter Ware. Ob eine Ausnahme im Einzelfall greift, steht in der Widerrufsbelehrung des jeweiligen Verkäufers, die bei jeder Bestellung mitgeliefert wird — im Zweifel lohnt sich ein Blick in genau diese Bedingungen. Das Fristende rechnest du mit dem Widerrufsfrist-Rechner aus (keine Rechtsberatung). Mehr zum Unterschied zwischen Widerruf und Gewährleistung in Retoure und Gewährleistung: Basics.

ASIN

Die Amazon Standard Identification Number — eine zehnstellige Kennung, mit der Amazon jedes einzelne Angebot in seinem Katalog eindeutig identifiziert. Anders als ein Produktname oder ein Linktext bleibt die ASIN stabil, auch wenn sich Titel, Bild oder Preis eines Angebots ändern. Praktisch nützlich ist das etwa, um dasselbe Produkt über mehrere Anbieter oder Varianten hinweg wiederzufinden und zu vergleichen, statt sich allein auf den — nicht immer eindeutigen — Produktnamen zu verlassen. Auf der Produktseite steht die ASIN meist weiter unten im Abschnitt mit den technischen Details.

Marketplace (Marktplatzhändler)

Auf Amazon verkaufen neben Amazon selbst auch Drittanbieter über den Marketplace. Der Verkäufer steht auf der Produktseite unter „Verkauf durch“ und ist dein Vertragspartner; Widerruf, Gewährleistung und Rückfragen richten sich an ihn, auch wenn der Versand über Amazon läuft. Preis und Lieferbedingungen können sich deshalb zwischen Angeboten desselben Artikels unterscheiden. Worauf du beim Anbieterprofil achten kannst, steht in Verkäufer auf Marktplätzen prüfen.

Gewährleistung

Der gesetzliche Anspruch gegen den Verkäufer, wenn eine Ware bei Übergabe mangelhaft war. Sie gilt unabhängig davon, ob der Händler eine zusätzliche Garantie gibt, und richtet sich nach dem Kaufrecht des BGB (§§ 434 ff.). Bei neuen Waren beträgt die Verjährungsfrist regelmäßig zwei Jahre (§ 438 BGB); in den ersten zwölf Monaten wird nach § 477 BGB vermutet, dass ein Mangel schon bei Übergabe vorlag. Ob im Einzelfall ein Mangel vorliegt, lässt sich nur anhand der konkreten Umstände beurteilen. Grundlagen im Ratgeber Retoure und Gewährleistung: Basics.

Garantie

Ein freiwilliges Zusatzversprechen von Hersteller oder Händler, etwa auf Haltbarkeit oder Funktion über einen bestimmten Zeitraum. Welche Bedingungen gelten, legt der Garantiegeber fest; die Garantieerklärung muss sie benennen. Deine gesetzlichen Gewährleistungsrechte gegenüber dem Verkäufer bleiben davon unberührt. Bei Werbung mit „x Jahre Garantie“ lohnt der Blick, wer garantiert und was ausgeschlossen ist. Den Unterschied erklärt Retoure und Gewährleistung: Basics.

Versandkostenschwelle

Der Bestellwert, ab dem ein Händler keine Versandkosten berechnet. Wo diese Grenze liegt, kann je Verkäufer, Artikel und Mitgliedschaft verschieden sein und sich ändern; verbindlich ist, was im Warenkorb oder an der Kasse steht. Eine Schwelle verleitet leicht zu Zusatzkäufen, die du sonst nicht gemacht hättest, denn ein Artikel, der nur zum Auffüllen dient, kostet auch Geld. Überlegungen dazu in Versandkosten clever bündeln.

Fake-Shop

Ein Onlineshop, der Ware anbietet, aber nicht liefert, oder der gefälschte Ware verschickt, meist mit auffallend niedrigen Preisen. Warnzeichen sind unter anderem fehlende oder unstimmige Anbieterangaben, nur Vorkasse als Zahlungsart und Preise weit unter dem üblichen Niveau. Kein einzelnes Merkmal beweist einen Betrug, mehrere zusammen sind ein deutliches Signal. In der Rabattsaison nehmen entsprechende Angebote zu; eine Prüfliste steht im Ratgeber Fake-Shops in der Deal-Saison erkennen.

Cyber Monday

Der Montag nach Black Friday, im Onlinehandel traditionell mit eigenen Aktionen für Technik und Elektronik. 2026 fällt er auf den 30. November. Viele Händler verlängern ihre Black-Friday-Aktionen bis dahin; ob ein Angebot wirklich neu ist oder nur weiterläuft, siehst du am besten im eigenen Vergleich. Mehr auf der Seite Cyber Monday.

Singles Day

Ein Aktionstag am 11. November (daher auch „Doppel-Elf“), der ursprünglich aus China stammt und inzwischen von Händlern auch hierzulande beworben wird. Er liegt gut zwei Wochen vor Black Friday; wer auf ein bestimmtes Produkt wartet, kann beide Termine vergleichen, ohne sich zu einem Kauf drängen zu lassen. Hintergründe auf der Seite Singles Day.

Noch mehr Hintergrund

Die Einträge sind knappe Erklärungen und keine Rechtsberatung; bei rechtlichen Begriffen gilt der amtliche Gesetzestext, im Streitfall helfen Verbraucherzentrale oder Anwalt. Zum Nachrechnen gibt es die Werkzeuge Rabatt-Check, Grundpreis-Rechner und Widerrufsfrist-Rechner. Schritt-für-Schritt-Erklärungen stehen im Ratgeber, saisonale Einordnung unter Saison. Falls dir ein wichtiger Begriff fehlt oder ein Eintrag fehlerhaft erscheint, schreib uns über die Kontaktdaten im Impressum.

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