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Ratgeber

Sale-Kalender: Die großen Rabatt-Termine im Jahresüberblick

Kalender mit saisonalen Symbolen als Symbolbild für den Sale-Kalender im Jahresüberblick

Über das Jahr verteilt gibt es eine ganze Reihe wiederkehrender Rabatt-Termine — manche mit festem Datum, manche beweglich, manche gesetzlich verankert und manche längst nicht mehr. Dieser Artikel ordnet sie chronologisch ein und verlinkt zu unseren ausführlichen Einzelseiten. Wie Preise unabhängig von einzelnen Terminen generell schwanken, erklärt unser Ratgeber Wann sinken Preise bei Amazon? — hier geht es dagegen konkret um die einzelnen Termine selbst.

Januar: Winterschlussverkauf & Januar-Sale

Nach dem Weihnachtsgeschäft räumen Händler ihre Lager und verkaufen auslaufende Winterware ab, bevor die Frühjahrskollektion kommt. Nicht jede Kategorie ist betroffen — Mode und Winterdeko häufiger als ganzjährig gefragte Artikel. Details dazu und wie du eine echte Reduzierung von einer Jahresendkulisse unterscheidest, stehen in Winterschlussverkauf & Januar-Sale.

Februar: Valentinstag

Ein festes Datum, der 14. Februar, das sich anders als bewegliche Termine nicht verschiebt. Beauty- und Schmuckpreise ziehen in den Tagen davor tendenziell an, weil die Nachfrage in kurzer Zeit steigt — wer früh schaut, hat mehr Auswahl. Alles Weitere, auch zu Last-Minute-Alternativen, steht auf Valentinstag.

Frühjahr: Ostern

Ostern ist ein beweglicher Termin nach der Vollmond-Regel und verschiebt sich deshalb jedes Jahr um mehrere Wochen. Im Mittelpunkt steht meist ein überschaubares Osternest-Budget aus Süßem und kleinen Geschenken statt einer großen Einzelanschaffung, und nach dem Fest folgt ein legitimer Abverkauf von Saisonware. Mehr dazu auf Ostern.

Mai: Muttertag

In Deutschland immer der zweite Sonntag im Mai. Beauty, Wellness und Schmuck zählen traditionell zu den meistgewählten Kategorien, wobei ein persönlicher Bezug zur beschenkten Person meist stimmiger wirkt als ein generischer „Mama"-Artikel. Einordnung und Geschenkideen findest du auf Muttertag.

Sommer: Sommerschlussverkauf

Traditionell Ende Juli/Anfang August, heute aber ohne gesetzlich geregelten Fixtermin — die frühere gesetzliche Regelung wurde mit der UWG-Reform abgeschafft. Sommerware räumt für die Herbstkollektion, gegen Ende der Abverkaufsphase wird die Auswahl an Größen dabei erfahrungsgemäß kleiner. Details auf Sommerschlussverkauf.

Oktober: Prime Deal Days

Amazons zweites großes Rabattevent im Jahr, an eine Prime-Mitgliedschaft gebunden. Was das Event von Black Friday unterscheidet und welche Voraussetzung für die Teilnahme gilt, steht auf Prime Deal Days im Oktober.

11.11.: Singles Day

Ursprünglich aus China stammend und in Deutschland noch im Aufbau — einzelne Händler greifen den Termin inzwischen aktiv auf, traditionell mit einem Schwerpunkt auf Beauty und Mode, nur zwei Wochen vor Black Friday. Herkunft und Einordnung stehen auf Singles Day.

Rabattschild mit Black-Friday-Symbolik als Symbolbild für den Black-Friday-Termin im Sale-Kalender

Black Friday

Der bekannteste Rabatttag des Jahres, kategorienübergreifend stark beworben. Gerade hier lohnt sich ein besonders kritischer Blick auf Streichpreise, weil sich inszenierte Rabatt-Kulissen an diesem Termin häufen. Datum, Hintergrund und Prüf-Tipps stehen auf Black Friday.

Cyber Monday

Der Montag nach Black Friday, historisch mit einem Schwerpunkt auf Technik und Elektronik, mittlerweile aber ebenfalls breit über alle Kategorien beworben. Was ihn konkret von Black Friday unterscheidet, erklärt Cyber Monday.

Nikolaus & Wichteln

Zwei unterschiedliche Anlässe mit unterschiedlichem Budget: Nikolaus meist als kleine Aufmerksamkeit im Stiefel, Wichteln mit einem vorab vereinbarten Preislimit in der Gruppe. Passende Ideen für kleine Budgets stehen auf Nikolaus & Wichtelgeschenke.

Weihnachtsgeschenke: früh kaufen oder aufs Budget achten

In der Vorweihnachtszeit stellt sich vor allem die Frage, ob früh gekauft werden soll, um sich vor dem Advents-Trubel Auswahl zu sichern, oder ob sich das Warten auf Black Friday und Cyber Monday preislich lohnt — eine sachliche Abwägung ohne Standardantwort steht auf Adventskalender & früh schenken. Wer sich an einer festen Preisobergrenze orientieren will, findet konkrete Anhaltspunkte auf Geschenke unter 25 Euro.

Last-Minute: kurz vor den Feiertagen

Wer erst kurz vor Heiligabend an Geschenke denkt, muss die von Amazon angegebene Lieferzeit realistisch einschätzen, statt sich auf eine allgemeine Annahme zu verlassen. Was Prime dabei ändert und welche digitalen Alternativen bleiben, steht auf Last-Minute-Geschenke.

Termine sind Werkzeuge, kein Kaufzwang

Kein einziger dieser Termine ist ein Grund, etwas zu kaufen, das du ohnehin nicht brauchst. Sie sind in erster Linie eine Orientierungshilfe dafür, wann sich in bestimmten Kategorien erfahrungsgemäß mehr bewegt — nicht mehr und nicht weniger. Wer sich von Countdown-Bannern und „nur heute"-Aktionen unter Druck gesetzt fühlt, findet Hintergrund dazu in Impulskäufe vermeiden: Checkliste.

Der eigene Referenzpreis schlägt jeden Aktionstag

So hilfreich dieser Kalender zur groben Orientierung ist: Ein Preis, den du selbst über einige Wochen beobachtet hast, sagt mehr über einen tatsächlichen Rabatt aus als das Kalenderdatum allein. Ein Artikel kann an einem großen Aktionstag teurer sein als in einer ruhigen Woche davor — und umgekehrt genauso gut günstiger. Wie du dir einen eigenen Referenzpreis verschaffst, zeigt Preisverlauf selbst prüfen.

Nicht jeder Termin ist für jede Kategorie stark

Black Friday und Cyber Monday sind erfahrungsgemäß kategorienübergreifend stark, während der Sommerschlussverkauf vor allem bei Mode zählt, Prime Deal Days an eine Mitgliedschaft gebunden sind und Valentinstag oder Muttertag ihre Schwerpunkte klar bei Beauty, Wellness und Schmuck haben. Wer eine bestimmte Kategorie im Blick hat, findet in unseren Kaufguides — etwa Mode-Deals klug kaufen oder Beauty-Deals klug kaufen — zusätzliche, kategorienspezifische Einordnung unabhängig vom konkreten Termin.

Kurz zusammengefasst

Von Januar bis zum Jahresende gibt es einen ständigen Wechsel aus festen und beweglichen Rabatt-Terminen, von denen keiner für sich einen Kaufzwang begründet. Am verlässlichsten bleibt ein eigener Referenzpreis, ergänzt um das Wissen, welche Kategorie zu welchem Termin erfahrungsgemäß am stärksten reduziert wird. Aktuelle Preisknaller in allen Kategorien zeigt unsere Deal-Übersicht; eine Übersicht aller Termin-Seiten steht unter Saison.

Kurz gefragt

Muss ich zu jedem dieser Termine etwas kaufen?
Nein. Jeder Termin in diesem Kalender ist ein Werkzeug zur Orientierung, kein Kaufzwang. Wenn du gerade nichts brauchst, ist kein Aktionstag ein Grund, trotzdem zuzuschlagen.
Welcher Termin ist der beste für Schnäppchen?
Das lässt sich nicht pauschal sagen — es hängt stark von der Produktkategorie ab. Black Friday und Cyber Monday sind kategorienübergreifend stark, während etwa der Sommerschlussverkauf vor allem bei Mode zählt und Prime Deal Days im Oktober an eine Prime-Mitgliedschaft gebunden sind.
Was bringt mir dieser Kalender, wenn ich schon einen Preisverlauf beobachte?
Ein eigener Referenzpreis aus vorheriger Beobachtung ist ohnehin die verlässlichste Grundlage für eine Kaufentscheidung — dieser Kalender hilft zusätzlich dabei, den richtigen Zeitpunkt fürs Beobachten überhaupt erst zu planen, etwa ein paar Wochen vor einem passenden Termin.
Ändern sich diese Rabatt-Termine von Jahr zu Jahr im Datum?
Teilweise. Feste Termine wie Valentinstag liegen jedes Jahr am selben Kalendertag, während bewegliche Termine wie Ostern sich verschieben und Aktionstage wie Prime Deal Days von Amazon jährlich neu und teils kurzfristig angekündigt werden. Ein Blick auf die aktuelle Ankündigung des jeweiligen Jahres ist deshalb verlässlicher als ein Datum aus dem Vorjahr.
Gibt es einen Rabatt-Termin, der speziell auf Frauen als Zielgruppe zugeschnitten ist?
Nein, einen offiziell so benannten Termin gibt es nicht. Bestimmte Termine wie Valentinstag oder Muttertag haben aber traditionell einen Schwerpunkt auf Kategorien wie Beauty, Wellness und Schmuck, die entsprechend häufiger nachgefragt werden. Andere Termine wie Black Friday oder Cyber Monday sind dagegen kategorienübergreifend ausgerichtet und sprechen keine bestimmte Zielgruppe gezielter an als eine andere.

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